Ghana… Wie alles anfing

Moin, sagt man da wo ich her komme…aus dem hohen Norden. Ich könnte euch jetzt runter beten wie ich heiße und woher ich komme und das auf eine ganz langweilige Art und Weise aber das wollen wir ja nicht. Ich heiße wie eine Firma die Feuerwerke, sowas wie Raketen herstellt, die Leute aus meiner Stadt sagen immer „moin moin, wir kommen aus der schönsten Stadt der Welt“ und…klingelt es schon ?

Naja ich löse es doch mal auf eine ganz langweilige Weise auf. Mein Name ist Nico und ich komme aus, wie soll es auch anders sein, aus Hamburg. Klingt jetzt negativer als es eigentlich gemeint war. Ich finde Hamburg ist eine großartige Stadt aber ich würde nicht behaupten es sei die „schönste Stadt der Welt“ dafür hab ich einfach zu wenig von der Welt gesehen.

Da wir schon von „zu wenig gesehen“ sprechen, dass ist ein Punkt meiner Motivation nach Ghana zu fahren aber davon werdet ihr noch mehr erfahren. Also, wie schon gesagt ich werde am 3. September nach Ghana fahren um genauer zu werden, ich fliege nach Ghana und fahre nach Breman Asikuma. Ab und zu wenn ich jemanden davon erzähle heißt es „was machst du denn da ?“ oder „Ohh cool, was willst du denn da?“ und dieses „da“ wird meinem Empfinden nach dann häufig aus dem Satz hervorgehoben, als wenn es so abwegig ist nach Ghana zu fahren, jetzt mal im Ernst. Uhh und dann gibt es noch die, die fragen „Was willst du denn im Busch?“ und das ist dann immer der Moment wo ich kommentarlos aufstehe und die Konversation beende. Es soll jetzt nicht so negativ klingen, denn, ich würde mal behaupten das 99% Prozent der Reaktionen äußerst positiv waren und auf wahrem Interesse beruhten.

Um der ganzen Fragerei ein Ende zu setzen, erkläre ich einfach mal warum ich zusammen mit der Entsendeorganisation IJGD nach Ghana fahre, wo ich sein werde und was ich da mache.

In Breman Asikuma werde ich in dem „Our lady of grace Hospital“ als „Nurse assistant“ arbeiten. Wie und vor allem welche großartige Organisation bietet das an ? Die IJGD ist die großartige Organisation die für die Entsendung verantwortlich ist. Subventioniert wird das ganze von dem Staatlich gefördertem Programm „Weltwärts“. „Weltwärts“ ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Deutschen Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, kurz „BMZ“. Zusammen mit der IJGD und Weltwärts werden Jugendliche im Alter 18-28 (kann auch 18-25 sein, bitte nagelt mich nicht drauf fest) in verschiedene Länder entsendet. Die IJGD ist ein eingetragener Verein der sich um eigentlich alles kümmert was mit der Entsendung zu tun hat. Bedeutet, dass die IJGD sich um das herstellen eines Netzes von Partnerorganisationen in verschiedenen Ländern (Ich weiß nicht ob man als Entsendeorganisation auch nur ein Projekt in einem Land anbieten kann, spannende Frage ich klär das mal), Erstellung von Projekten in Korporation mit Partnerorganisationen, Betreuung der Fsj’ler und unglaublich vieles mehr kümmert. Das Programm „Weltwärts“ und das BMZ machen dies durch Teilsubvention möglich, außerdem geben sie bestimmte Vorgaben vor, beispielsweise welche Themen in den von IJGD geplanten und durchgeführten Vorbereitungsseminaren behandelt werden sollen. Das BMZ macht noch einiges mehr, wer interessiert ist kann ja mal auf der Internetseite des BMZ vorbeischauen.

Ich glaube das reicht fürs Erste, soll ja auch nicht zu lang werden 😉

Ps. Ich blogge das erste Mal, also habt bitte Erbarmen wenn nicht alles wie geleckt ist.

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